Unter dem Galgen

Unter dem Galgen von Cora BuhlertLondon, 1751: Es ist Hinrichtungstag und neun verurteilte Verbrecher, sechs Männer und drei Frauen, sollen am berüchtigten dreistempligen Galgen von Tyburn sterben. Unter jenen, die gekommen sind, um die Gefangenen hängen zu sehen, ist auch Jack Blackstone, besser bekannt als Blackjack, der Straßenräuber.

Aber Jack ist an diesem Tag nicht nach Tyburn gekommen, um das Spektakel einer öffentlichen Hinrichtung zu begaffen. Denn unter denen, die heute gehängt werden sollen, ist auch Jacks große Liebe Eliza Colson, zum Tode verurteilt für ein Verbrechen, das sie nicht begangen hat.

Jack hat geschworen, Eliza vor dem Galgen zu retten oder bei dem Versuch zu sterben.

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Diese Geschichte gibt es auch auf Englisch.

Weiter Informationen:

  • Unter dem Galgen ist eine Kurzgeschichte von 5700 Worten. Das englische Original ist auch als e-book unter dem Titel Hanging Day erhältlich.
  • Alle Figuren sind fiktional und es gab tatsächlich niemals eine erfolgreiche Rettung vom Galgen von Tyburn. Allerdings basiert die Beschreibung der Hinrichtung auf zeitgenössischen Berichten. Siehe die Beispiele hier und hier.
  • Vielleicht hätte ich sagen sollen, dass die Figuren alle fiktional sind mit einer Ausnahme, denn John Thrift war wirklich der Henker von London von 1734 bis 1752.
  • Die gruseligeren Details der Geschichte basieren auch auf zeitgenössischen Berichten.
  • Die Tribünen der Mutter Proctor waren modernen Tribünen recht ähnlich und wurden 1729 am Galgen von Tyburn von einer äußerst geschäftstüchtigen Dame ausgebaut, deren Namen entweder Proctor oder Procter buchstabiert wurde. Die Tribünen sind auf vielen Zeichnungen und Kupferstichen von Hinrichtungen in Tyburn zu sehen wie in diesem berühmten Beispiel von Hogarth.
  • Der Galgen von Tyburn befand sich an der Stelle, die heute als Marble Arch bekannt ist, wo die Oxford Street auf den Hyde Park trifft und zur Bayswater Road. Auf dem Boden gibt es eine Plakette, welche den Platz markiert, wo einst der Galgen stand.
  • Es war erstaunlich schwierig herauszufinden, welche Choräle bei einer Hinrichtung im 18. Jahrhundert gesungen worden wären. Denn obwohl die meisten Bericht erwähnten, dass Kirchenlieder gesungen worden, erwähnte keiner, welche Lieder genau gesungen wurden. Einer der ganz wenigen Berichte, der den Titel eines Liedes erwähnte, nannte den Choral “O for a thousand tongues to sing” (Oh, mögen tausend Zungen singen), ein methodistisches Kirchenlied, welches von Charles Wesley, Bruder des Methodistengründers John Wesley, 1749 verfasst wurde. Zeitlich passte das, deswegen entschied ich mich für dieses Lied.
  • Heutzutage ist Uxbridge ein Vorort von London und Endstation der Picadilly und Metropolitan U-Bahn Linien. Im 18. Jahrhundert jedoch war Uxbridge ein Marktflecken, der für seine hohe Verbrechensrate berüchtigt war. Außerdem liegt Uxbridge zufällig genau an der Route, welche von Tyburn nach Oxford führt, was es zum perfekten Versteck für Jack und Eliza macht.
  • Das Coverbild ist das bekannte Porträt der Friedrike Brion, der Jugendliebe von Johann Wolfgang von Goethe. Ich habe mich für dieses Portrait entschieden, da es nicht sehr viele brauchbare Bilder von ärmeren Frauen im 18. Jahrhundert gibt. Zwar war Friederike Brion eine Pastorentochter und daher nicht gerade unterprivilegiert. Allerdings ist sie in diesem Porträt wie ein elsässisches Bauernmädchen gekleidet. Der Schleier, den Friederike trägt, gehört zwar zur traditionellen elsässischen Tracht, sieht aber ein wenig aus wie die Schleier und Kappen, welchen von jenen getragen wurden, die gehängt werden sollten. Schließlich habe ich dieses Porträt immer sehr gemocht, seitdem ich es vor vielen Jahren in einem Buch namens Berühmte Köpfe entdeckte.
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