Der Lohn des Henkers

Der Lohn des Henkers von Cora BuhlertWährend der öffentlichen Hinrichtung eines berüchtigten Banditen wird die junge Anna beim Taschendiebstahl erwischt und an Ort und Stelle zum Tode verurteilt. Der gnadenlose Graf Dietmar von Finsterwalde weist seinen Henker Ulrich an, die Diebin unverzüglich aufzuhängen.

Ulrich hat Mitleid mit Anna, aber Befehl ist Befehl. Also führt er das verängstigte Mädchen zum Galgenbaum vor den Toren der Stadt hinaus. Ulrich ist entschlossen, dafür zu sorgen, dass sie so wenig wie möglich leidet. Aber als er Anna die Schlinge um den Hals legt, wird Ulrich sich bewusst, dass diese junge Diebin sein Herz rührt wie keine andere Frau zuvor.

Aber wie kann er Anna retten, wenn Graf Dietmar schon ihren Tod befohlen hat?

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Mehr Informationen:

  • Der Lohn des Henkers ist eine Kurzgeschichte von 3800 Worten, was ca. 15 gedruckten Buchseiten entspricht. Das englische Original ist auch als e-book unter dem Titel Hangman’s Wages erhältlich.
  • Das englische Original wurde im Rahmen der “2015 July Short Story Challenge” geschrieben. Dabei war die Idee, jeden Tag im Juli 2015 eine Kurzgeschichte zu verfassen.
  • Anders als bei den meisten Geschichten, die ich für die “July Short Story Challenge” verfasst habe, gab es für Der Lohn des Henkers keine klar definierbare Inspiration. Ich habe allerdings eine Schwäche für Geschichten über Henker, die sich in ihre Opfer verlieben.
  • Alle Figuren sind fiktional, genau wie die Grafschaft Finsterwalde (ziemlich offensichtlich, aber in der englischen Originalfassung passte der Name viel besser) und die Stadt Goldenburg.
  • Allerdings war Diebstahl, selbst Bagatelldiebstahl im gesamten Mittelalter und bis weit in die Neuzeit hinein ein Kapitalverbrechen. Und ironischerweise gingen Taschendiebe häufig ihrem Handwerk bei öffentlichen Hinrichtungen nach – wo das Opfer häufig ein anderer Dieb war – da diese normalerweise große Menschenmengen anzogen.
  • Rädern bzw. auf’s Rad flechten, wie es mit dem Schwarzen Berthold passiert, war eine gängige Hinrichtungsmethode bei ernsteren Verbrechen in vielen deutschen Staaten bis weit ins achtzehnte Jahrhundert hinein.
  • Die Praxis, dass ein Henker eine weibliche Verurteilte begnadigen konnte, indem er anbot, sie zu heiraten, hat durchaus ihre Basis in der Realität. Allerdings wurde das Privileg selten eingefordert, da sich die Frauen meist weigerten und den Tod der Ehe mit einem gesellschaftlich Ausgestoßenen wie einem Henker vorzogen.
  • Die Preise für die verschiedenen Aufgaben, welche mit der Hinrichtung des Schwarzen Berthold verbunden sind, basieren auf einer echten Preisliste für Henker aus dem sechzehnten Jahrhundert. Allerdings enthielt die historische Liste noch viel mehr spezifizierte Aufgaben mit extra ausgewiesenen Preisen. Genau wie moderne Billigfluglinien, berechneten Henker im Mittelalter und der frühen Neuzeit so ziemlich alles, was sie konnten, extra.
  • Das Cover ist ein Stockphoto von Piotr Marcinski eingesetzt in einen “altes Papier” Hintergrund.
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